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Jakob Wunderwald

Jakob Wunderwald

Das bin ich – Ich heiße Jakob Wunderwald (*1994) und übersetze aus dem Ukrainischen, Belarussischen und Russischen.
So kam ich zum Übersetzen – Meine Faszination für den osteuropäischen Raum entwickelte sich während meines Slavistik-Studiums an der Humboldt-Universität zu Berlin, auf Reisen durch die Ukraine und Belarus, durch Bekanntschaften und Bücher. Zum Übersetzen kam ich dann im Rahmen verschiedener Workshops und Projekte, die sich während des Studiums ergaben – das wichtigste davon war ein von Alexander Kratochvil geleitetes Seminar zum Übersetzen ukrainischer Literatur, aus dem die Übersetzung von Walerjan Pidmohylnyjs Die Stadt entstand. Seitdem bin ich begeistert.
Besonderes aus meinem Katalog – Das besonderste Buch ist wohl Die Stadt (übersetzt mit Alexander Kratochvil, Lukas Joura und Lina Zalitok, Guggolz 2022), ein zentraler Text der ukrainischen Moderne, der von den Umwälzungen im Kyjiw der 1920er Jahre erzählt. Aber auch Der Tod des Löwen Cecil ergab Sinn (Friedrich Mauke 2023) ist ein eindrückliches Werk über das Leben im Donbas von den
1980ern bis ins Heute, zudem war es eine übersetzerische Herausforderung – wechselt der Text doch vom Russischen langsam ins Ukrainische.
Zuletzt erschienen – Im Herbst 2025 erscheinen Ruslan Horovyis Erzählungen Was wir im Vorübergehen verpassen, die sich melancholisch um das Leben in der ukrainischen Provinz drehen.
Wenn ich nicht übersetze – Im „echten Leben“ bin ich akademischer Mitarbeiter am Institut für Slavistik der Universität Potsdam und arbeite an einem Dissertationsprojekt zum Wahrheitsbegriff belarussisch-sowjetsicher Literatur.


Foto: Jürgen Becker